Reisenotizen
Nationalpark Unteres Odertal- Idylle pur oder böser Buhmann?
Submitted by rebekka on Fr, 02/04/2004 - 21:20.Das Odertal unten durch
An der Grenze zu Polen erstreckt sich mit ca. 10 500 ha einer der kleinsten Nationalparke der Welt und zugleich der einzige Auennationalpark Deutschlands.
Alle Wege führen nach Strausberg??? Ein Plädoyer für guten Heimatkundeunterricht.
Submitted by stine on So, 21/03/2004 - 21:03.Dies ist eine Warnung. Natürlich ist Strausberg ´ne Stadt, die man aus verschiedensten Anlässen mal besuchen kann, aber: FAHRT MIT DER BAHN!
(ihr müsst dann bloß die Bahnhöfe auseinanderhalten..)
Groß Neuendorf im Oderbruch
Submitted by martin on Di, 10/02/2004 - 09:58.1847 wurde die jüdische Gemeinde Letschin/Groß Neuendorf gegründet. 1865 begann der Bau der Synagoge in Groß Neuendorf. Sie kam als Anbau an das Wohnhaus für die Arbeiter der Firma Sperling.
Jüdisches Leben in der Stadt Müncheberg
Submitted by martin on Di, 10/02/2004 - 09:48.Im Jahre 1225 schenkte Herzog Heinrich von Schlesien den Orden der Zisterzienser und Templer Land in der Region. Diese Schenkung hatte vielleicht auch religiöse Gründe. Ganz vordergründig wird es aber dem Herzog darum gegangen sein, das Land zu besiedeln und dann Steuern eintreiben zu können. 1232 wurde Müncheberg erstmalig urkundlich erwähnt: Eine Ansiedlung von Mönchen, Siedlern und Kolonisten auf einer sandigen Erhebung, umgeben von Wasserflächen und Feuchtgebieten. Ab 1319 entstanden Stadtmauer, Tore, Türme und Wälle, die in teilweise gut erhaltenen Resten noch heute vorhanden sind. Die erste Erwähnung jüdischer Bürger datiert aus dem Jahre 1353. Nach einer Vielzahl von Vertreibungen und Ansiedlungsverboten beginnt ab 1735 zunächst der temporäre und dann der ständige Aufenthalt jüdischer Bürger in Müncheberg. Es waren „Schutzjuden“, die besondere Abgaben zahlen mussten.
Entwicklung von Eisenhüttenstadt
Submitted by martin on Di, 10/02/2004 - 09:42.Eisenhüttenstadt (EHS) liegt an der Oder, zwischen Frankfurt (Oder) und Guben, in der DDR Wilhelm-Pieck-Stadt Guben genannt. EHS ist im Stundentakt über Fürstenwalde und Frankfurt (Oder) mit dem Regionalexpress erreichbar. Dann ist ein Bus zu empfehlen. Mit dem Automobil muss man die A 12 und die B 112 nehmen.
EHS entstand auf ärmsten Sandboden mit Kiefernheide als Wohnstadt für das Eisenhüttenkombinat Ost. Dort sollte mit polnischer Kohle aus sowjetischem Erz deutscher Friedenstahl geschmolzen werden. Außerdem stand die Aufgabe, eine periphere Region zu entwickeln und für den sozialistischen Aufbau zu erschließen. (Eine ähnliche Zielstellung galt für das nördlicher gelegene Schwedt.)
EHS sollte eine sozialistische Stadt werden. Außerdem war und ist EHS die erste und einzige völlig neue Stadtgründung auf dem Gebiet der heutigen Bundesrepublik Deutschland, eine 1950 gegründete Planstadt. Sie erhielt 1953 den Namen Stalinstadt. Nach dem Ende des Personenkults um Stalin erfolgte 1960 die Umbenennung in Eisenhüttenstadt, unter Einbeziehung der bis dahin selbständigen alten Stadt Fürstenberg (Oder). EHS hatte 1988 mehr als 53 000 Einwohner.
In der Gründungsphase von EHS entstanden zunächst schrittweise vier Wohnkomplexe, welche heute die Entwicklung von Architektur und Städtebau in den fünfziger und sechziger Jahren demonstrieren. Später kamen weitere Bereiche dazu. Die ersten Wohnkomplexe, die heute komplett unter Denkmalschutz stehen, sollten jeweils Wohn- und Lebensraum für 5 000 bis 7 000 Menschen bieten: mit kurzem Weg zur Arbeit im Kombinat, als Grundeinheit der Organisation des politischen und kulturellen Lebens, konzipiert und gebaut als Gartenstadt im Klassizismus der „Nationalen Bautradition“, mit Kindergärten, Schulen, Spielplätzen, Grünachsen und Geschäften in jedem Komplex.


